Archiv der Kategorie: Atzventzkalender 2013

Der Atzventzkalender – 11. Dezember 2013


Weihnachten kann ganz schön lustig sein:

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(Geliefert von der Rady)

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Der Atzventzkalender – 10. Dezember 2013


Schließlich haben wir ja auch einen Bildungsauftrag:

Was brennt und leuchtet in einer Kerze?

Kerzen – oder überhaupt Feuer – gehören wohl zu den ältesten Methoden, um künstlich Licht zu erzeugen. Und sie haben nicht nur etwas Gemütliches, sondern auch etwas Mystisches an sich. Vor allem fragt man sich doch, was hier eigentlich so leuchtet, und was dort eigentlich verbraucht wird, schließlich wird die Kerze ja kleiner – und das, wo doch nur der Docht brennt. All diese Fragen wollen wir versuchen zu klären.

Zunächst einmal die Antwort auf die Frage, was in der Kerze eigentlich brennt. Unglaublich aber wahr, es ist das Wachs! Nicht der Docht bringt das Licht, und er brennt auch nicht. Er leitet nur das Wachs weiter. Aber fangen wir langsam an.

Was passiert, wenn man eine Kerze anzündet?

  • Man entzündet mit einem Streichholz oder einem Feuerzeug den Docht aus Baumwolle. Dieser brennt dann auch eine kurze Zeit.
  • Nun erwärmt er das Wachs der Kerze. Du weißt vielleicht, wie schnell Wachs schmilzt.
  • Das flüssige Wachs am Fuß des Dochts steigt nun in ihm auf und verdampft an der Spitze des Dochts.
  • Das verdampfte Wachs ist nun das, was wirklich brennt. Die Hitze, die dadurch erzeugt wird, hält diesen Kreislauf in Gang. Es steigt also immer mehr Wachs auf, verdampft und verbrennt.
  • Wenn das Wachs brennt, entstehen winzige Kohlenstoffpartikel, die nun vom Doch aufsteigen. Diese sind so heiß, dass sie hell glühen. Das ist das Licht, das wir sehen.

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So sieht eine Kerzenflamme aus. In der Zone direkt über dem Docht (wo es noch nicht leuchtet) steigt das verdampfte Wachs auf und verbrennt. Dort sieht man eigentlich gar keine Flamme. Die Flamme darüber besteht aus dem glühenden Kohlenstoffstaub, der bei der Verbrennung entstanden ist. Nach oben hin wird sie etwas dunkler, da hier der Staub schon etwas kälter geworden ist.

Was passiert denn nun, wenn man eine Kerze ausbläst? Nun, ganz einfach, dann bläst man das verdampfte Wachs so weit vom Docht weg, dass es ihn nicht mehr genug erwärmen kann. Nun kann kein weiteres Wachs mehr aufsteigen und verdampfen. Die Flamme ist aus.

(Geliefert von den Darwinners; Quelle Physik für Kids)

Hier ist der Text zum ausdrucken: Was brennt und leuchtet in einer Kerze.

Der Atzventzkalender – 8. Dezember 2013


Zum 2. Advent ein paar bewegte Bilder:

Frozen …

(Geliefert von S. Wallner, danke!)

Ein Tip:
Wenn das Video nicht störungsfrei läuft (gilt vor allem für die WGs und das TBW, die über den Server ins Internet gehen): die KlientInnenzeitung mit dem gewohnten Link https://klientinnenzeitung.wordpress.com/ nicht innerhalb der Serververbindung, sondern direkt vom PC ohne Serververbindung aufrufen, dann sollte es funktionieren!

Der Atzventzkalender – 7. Dezember 2013


Gerade vorhin am Chistkindlmarkt:

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Wie einer unserer Aussenreporter Wladimir Schostakowitsch-Rosbonje glaubhaft versicherte, handelt es sich hier um Mitglieder des traditionellen Original-südkirgisischen volkstümlichen Agronomen-Chores „Stimmen der Taiga„, die auf ihrer Welttournee einen kurzen Zwischenstop in Wien einlegten, um zusammen mit den Wiener Sängerknaben und DJ Ötzi eine Rap-Version von Tschaikowsky´s „Nicht der Kuckuck im feuchten Fichtenwald – in G-Dur  für gemischten Chor (1891)“ einzusingen.

(Geliefert von den Wagunners, danke an euch!)

Der Atzventzkalender – 6. Dezember 2013


Das Wochenende steht vor der Tür, vielleicht mit ein wenig Zeit, um etwas vorzulesen:

Eine Weihnachtsgeschichte

Später würde man sich an diesen Winter als einen der kältesten erinnern, den London jemals erlebt hatte. Der Schmutz aus unzähligen Schornsteinen legte sich als zäher Nebel über die Dächer und verdunkelte den Tag. Der Glanz der kurz bevorstehenden Weihnacht hatte es schwer, durch die rußige Schicht in die Herzen der Menschen zu gelangen. Die meisten waren in dieser Zeit froh, wenn es für eine warme Mahlzeit am Tag und genügend Holz für den Ofen reichte.

In einem kleinen Zimmer über einer Bäckerei lebten James und Mary. Die beiden kamen gerade aus mit dem, was sie verdienten, doch sie vermissten nichts, denn sie hatten einander. Nur jetzt, zu Weihnachten, wünschten beide, sie könnten es sich leisten, dem anderen ein Geschenk zu machen. Doch dafür reichte ihr Lohn beim besten Willen nicht aus. Mary musste schon sparen, um einen ansehnlichen Braten zum Fest bereiten zu können.

Dabei wusste Mary ganz genau, was sie James hätte schenken wollen: der Pfandleiher hatte eine wunderbar glänzende Uhrenkette aus Gold in der Auslage, die genau zu James Taschenuhr passte – das einzige Erbstück seines Vaters. Wie gern hätte sie James die Kette geschenkt. Wie stolz er dann seine Uhr aus der Westentasche hätte holen können! Nie mehr hätte er Sorge haben müssen, die Uhr zu verlieren. Doch es half alles nichts – ihr Geld genügte nicht für die goldene Kette.

In derselben Auslage, nur ein kleines Stückchen weiter rechts, lag ein Kamm aus Elfenbein, filigran und kunstvoll gearbeitet. Und als wäre das nicht genug, funkelten sechs kleine Edelsteine darauf wie Sterne. James hätte Mary zu Weihnachten so gerne mit dem Kamm überrascht. Er wäre die vollkommene Zier für Marys langes blondes Haar, das selbst in der dunkelsten Zeit des Jahres glänzte, als fiele strahlend das Sonnenlicht darauf. Doch James hatte nicht das Geld, um den Kamm zu kaufen. Seine Arbeit als Gehilfe eines Lohnbuchhalters wurde schlecht bezahlt und das Leben in London war teuer.

Am Morgen des Heiligen Abend begann ein wildes Schneegestöber, das nicht wieder nachlassen wollte. James verbrachte den Tag bei der Arbeit, die Löhne sollten vor den Feiertagen ausgezahlt werden. Die Gesichter, in die James sah, als er ihnen der Reihe nach das hart verdiente Geld reichte, waren müde und blass, aber auch voller Vorfreude auf die

Feiertage. James selbst fühlte sich beschwingt und fast ein wenig übermütig. Nicht nur, dass er sich auf die Weihnachtstage mit seiner geliebten Mary freute, nein, er hatte auch noch etwas ganz Besonderes im Sinn. So konnte er es kaum abwarten, dem letzten Arbeiter seinen Umschlag in die Hand zu geben. Mit einem Strahlen im Gesicht wünschte er Mr. Farnham, seinem Boss, ein friedliches Fest und beeilte sich, das Büro zu verlassen.

Völlig eingeschneit kam James eine Stunde später zu Hause an. So gut es ging klopfte er sich den Schnee von Kleidung und Schuhen, nachdem er das Haus betreten hatte. Bevor er die Tür zur kleinen Wohnung aufschloss, griff er noch einmal kurz in seine Manteltasche und lächelte.

Der Tisch war gedeckt und aus der Küche duftete es nach Essen, aber Mary schien nicht da zu sein. James zog die kleine Schatulle aus seiner Manteltasche und stellte sie auf Marys Platz auf den Tisch. Er legte den Mantel ab, zündete die Kerzen an und setze sich, um auf seine Geliebte zu warten.

Nach wenigen Minuten öffnete sich die Tür und eine schneebedeckte Mary kam herein. Ihren alten Mantel hatte sie fest um sich gewickelt und Mütze und Schal hatten sie so gut es ging vor dem Flockengetümmel geschützt. Als sie James am Tisch sitzen sah, strahlte ihr Gesicht.

„Du bist schon hier, wie schön!“ Ohne abzulegen holte sie ein in braunes Papier gewickeltes

Päckchen aus ihrer Manteltasche und reichte es James über den Tisch hinweg. „Ich kann nicht länger abwarten, du sollst dein Geschenk jetzt gleich haben. Frohe Weihnachten, mein Liebster!“

James nahm das Päckchen freudig entgegen. „Oh meine Mary, wie wunderbar du bist!“ „Nun öffne es schon, ich will sehen, ob dir mein Geschenk gefällt!“

James wickelte das Papier ab und zum Vorschein kam die goldene Uhrenkette aus der Auslage des Pfandleihers. Erwartungsvoll sah Mary James an. „Nun, was sagst du? Du kannst deine Uhr jetzt wie ein echter Gentleman tragen!“

Mary suchte nach Freude in James’ Blick, doch sie fand nur Staunen und dann Traurigkeit.

„Was ist? Gefällt sie dir nicht?“ „Oh, Mary, die Kette ist ausgezeichnet, genau so eine habe ich mir immer gewünscht. Es ist nur…“

„Was, mein Liebster, was ist denn?“ „Die Uhr gehört mir nicht mehr. Ich habe sie heute zum Pfandleiher gebracht, um mein Geschenk an dich bezahlen zu können.“ Er deutete auf die kleine Schatulle auf Marys Platz. „Fröhliche Weihnachten, meine Liebste!“

Noch bevor sie den hölzernen Deckel ganz geöffnet hatte, sah Mary das Funkeln der sechs kleinen Edelsteine auf dem Kamm aus Elfenbein. Sie betrachtete den Kamm mit gesenktem Kopf. Als sie aufsah, standen Tränen in ihren Augen..

„Oh James, wie wunderschön.“ „Und er wird noch schöner, wenn du ihn erst in dein dem goldenen Haar trägst.“ „James, es tut mir so leid. Ich brauchte Geld, um die Uhrenkette bezahlen zu können. Und da ich nicht wusste, woher sonst ich es hätte nehmen können, da habe ich….“

Sie begann zu schluchzen.

„Was hast du getan, mein Liebling?“

Mary zog die Mütze vom Kopf. „Ich habe mein Haar dem Perückenmacher verkauft.“ Tränen liefen über ihre Wangen. James war sprachlos. Ungläubig starrte er auf den stoppeligen Schopf.

Nach ein paar Augenblicken fand James die Sprache wieder: „Du hast mir also eine goldene Kette für meine Taschenuhr gekauft.“ Mary nickte. Dicke Tränen tropften auf das Elfenbein. „Aber ich habe die Uhr zum Pfandleiher gebracht, um dir den Kamm zu schenken“, fuhr James fort und ein Lächeln begann sich in seine Stimme zu schleichen.

„Aber du kannst ihn gar nicht mehr tragen, denn du hast dein Haar dem Perückenmacher verkauft.“

Wieder nickte Mary.

„Damit du Geld für die Uhrenkette hattest“, schmunzelte James. Als sich ihre Blicke trafen, brachen sie in schallendes Gelächter aus. Sie lachten so laut und so lange, dass sie ganz erschöpft davon waren und ihnen die Bäuche wehtaten. James stand endlich auf und ging um den Tisch herum, um Mary zu umarmen. So standen sie da, als würden sie sich nicht mehr loslassen wollen. Beide hatten ihren wertvollsten Besitz gegeben, um dem anderen ein Geschenk zu machen. Und das machte sie in diesem Moment nicht nur zu den glücklichsten, sondern auch zu den reichsten Menschen in ganz London.

(Geliefert von R. Kaplan, AutorIn unbekannt))

Hier gibts den Text zum ausdrucken: Eine Weihnachtsgeschichte

Der Atzventzkalender – 4. Dezember 2013


Die Atzventz-Collage:DarwGa_Patr_AtzVentz_20131129

Vielleicht noch ein paar Worte zur Entstehung der Collage:

Der kleine Christbaum war ursprünglich mal eine Energy-Drink-Dose, die kleinen Bildchen sind handausgemalt und der Baumschmuck wurde mit drei Stimmen Mehrheit von der WG-internen Christbaumschmuckkommission (Unterausschuss „Aussergewöhnliche Verwendung“) zur vorzeitigen Fremd-Nutzung freigegeben. Noch was: die Darwinners tragen zur Zeit alle solche Hauben … so wie P.

(Lieferant: die Darwinners)

Der Atzventzkalender – 2. Dezember 2013


Heute was (nicht so ganz ernsthaftes) zum selber lesen, vorlesen oder so:

Apfent

Autor: Toni Lauerer

Der Apfent ist die schönste Zeit vom Winter. Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K. Drei Wochen bevor das Christkindl kommt, stellt Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen. Viele Krippen sind langweilig, aber unsere nicht, weil wir haben mordstolle Figuren drin.
Ich habe einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofen gestellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hat es auf lauter einzelne Trümmer gerissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzlteig geflogen und es war kein sehr schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.
Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind rumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe ja gottseidank viele Figuren in meiner Spielkiste und der Josef ist jetzt der Donald Duck. Als Christkindl wollte ich den Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch als Christkindl keinen Asterix nicht hernehmen, da ist ja das verbrannte Christkindl noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl.
Hinter dem Christkindl stehen zwei Oxen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Saurier hab ich hingestellt, weil der Ox und der Esel waren mir allein zu langweilig.
Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Apfent beim Putzen heruntergefallen und war dodal hie. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige drei Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.
Normal haben die heiligen drei Könige einen Haufen Zeug für das Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree, oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Marlboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole dabei. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen.
Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein kaasiger Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum habe ich ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Außerdem kann er damit fahren, wenn er nicht gerade fliegt.
Rechts neben dem Stall habe ich ein Rotkäppchen hingestellt. Es hat eine Pizza und drei Weizen für die Oma dabei und reißt gerade eine Marone ab. Einen Wolf habe ich leider nicht, darum schaut hinter dem Baum das Krümelmonster als Ersatzwolf hervor.
Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht auch voll. Am Abend schalten wir die Lampe an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Apfent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu fad.
Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Apfent gelernt, und es geht so:

„Apfent, Apfent, der Bärwurz brennt.

Erst trinkst oan, dann zwoa, dann drei, dann vier …

… dann haut´s die mit deim Hirn an d´Tür.“

PS: Wer gerne eine Druckversion möchte, die gibt´s hier: Apfent

 (Geliefert vom Bluescharly aus Frankreich)

Der Atzventzkalender: 1. Dezember 2013


Am ersten Tag und zur Einstimmung auf die nächste Zeit
ein besinnliches Weihnachtlied für alle – viel Spaß!

(Geliefert von A. Prochaska)

Ein Tip:
Wenn das Video nicht störungsfrei läuft (gilt vor allem für die WGs und das TBW, die über den Server ins Internet gehen), die KlientInnenzeitung mit dem gewohnten Link https://klientinnenzeitung.wordpress.com/ nicht innerhalb der Serververbindung, sondern direkt vom PC ohne Serververbindung aufrufen, dann sollte es funktionieren!